14.02.2014

Einen schönen Valtentinstag wünsche ich

01.04.2012

Das Wetter

Es scheint, das ist doch eine Wonne,

von Früh bis Abends jetzt die Sonne.

Der Eine schwitzt, der Andere freut sich,

der Sonne ist das wurst - eindeutig!

Dann regnet leise es von oben

weil Wolken sich darüber schoben.

Der Segler flucht, der Bauer freut sich,

Dem Regen ist das wurst - eindeutig!

Es bläst der Wind, er kommt von Osten

er weht bald um so manchen Pfosten.

Die Versicherung stöhnt, der Bauherr freut sich,

dem Wind, dem ist das wurst - eindeutig!

Es scheint, bei jeder Wetterlage,

kommt immer wieder eins zu Tage.

Der Eine klagt, der Andere freut sich

dem Wetter ist das wurst - eindeutig!

Wie das Wetter ist, so ist es eben

da müssen wir schon damit leben!

Wir können es nicht ändern und das freut mich,

ist sicher besser so - und zwar eindeutig!

(Franziska Werner)

01.03.2012

Bewusst mit allen Sinnen genießen

In den letzten Wochen hatte ich ein paar intensive Begegnungen mit einem Falken. Erst saß er auf meiner Terrasse und sah mich minutenlang an. Kurz darauf saß er auf dem Balkongeländer und sah zu mir herüber. Ein paar Tage später saß ich auf dem Balkon, der Falke flog direkt auf mich zu und drehte erst cirka drei Meter vor mir ab, um sich auf den nächsten Baum zu setzen und wieder zu mir herüber zu sehen. Ich hatte das Gefühl, dass er mir etwas sagen wollte, aber was? Um das heraus zu finden, begab ich mich auf eine schamanische Reise. Bei dieser Reise erfuhr ich, dass der Falke eine Aufgabe für mich hatte. Ich sollte alle meine Sinne schärfen und das Leben mit allen Sinnen genießen! Zuerst dachte ich, dass ich das ohnehin schon tue. Als mir seine Aufgabe im Alltag aber immer wieder einfiel, wurde mir erst klar, worum es wirklich ging, nämlich:

SICH AUCH IM ALLTAG DIE ZEIT ZUM BEWUSSTEN GENIESSEN ZU NEHMEN!

Hier ein paar Beispiele, wie ich übe, meine Sinne zu schärfen und gleichzeitig im täglichen Leben mit allen Sinnen zu genießen:

Riechen: in meinem Garten steht ein blühender Jasminstrauch (ich wohne momentan auf einer der kanarischen Inseln). Wenn ich bis jetzt daran vorbei gegangen war, hatte ich den Duft wahrgenommen und mein Gehirn hat automatisch registriert: „da ist ein blühender Jasminstrauch und es riecht gut“. Wenn ich jetzt daran vorbeigehe, rieche ich den Duft, mein Gehirn sagt wieder: „da ist ein blühender Jasminstrauch und es riecht gut“ – ABER – jetzt drehe ich mich noch mal um, stelle mich direkt in die Duftwolke und genieße für eine halbe Minute ganz intensiv diesen herrlichen Geruch. Extra Zeitaufwand dafür – cirka eine Minute. Extra Wohlfühlfaktor – unbezahlbar. Denn dieses intensive, bewusste Wahrnehmen des Duftes stimuliert meine Wohlfühlareale im Gehirn und lässt mich danach einfach länger gut drauf sein!

Schmecken: Ich gebe es zu, ich bin eine richtige Kaffeetante. Sieben bis acht Häferl Kaffee sind bei mir keine Seltenheit. Seit ich meinen Kaffee allerdings mit allen Sinnen genieße – ich spüre die heiße Tasse in meiner Hand, ich rieche den herrlichen Duft und ich schmecke bei  jedem einzelnen Schluck, wie der Kaffee sein Aroma in meinem Mund entfaltet und danach meinen Magen wärmt – seitdem komme ich auch mit vier Häferl Kaffee aus!

Hören: Ich habe mir auf meinem Computer zwei Musikordner angelegt, einen mit schneller Musik und einen mit langsamer Musik (OK, ich gebe zu, ich hatte eine seeehhhr große Auswahl zur Verfügung). In diesen Ordnern befinden sich ausnahmslos nur Lieder, die mir absolut gut gefallen!  Und je nachdem, wonach mir gerade ist, höre ich entweder die langsame, stimmungsvolle, beruhigende und so richtig zum dahinträumen geeignete Musik oder die schnelle, aufbauende, aktivierende und zum anfeuern geeignete Musik. Kein Radio mehr, das mich vollquatscht, keine Musik mehr, die in den Ohren weh tut, keine Ablenkung vom puren Hörgenuss. Ich habe noch nie so gerne und so viel Musik gehört wie jetzt!

Sehen: Da ich schon lange und sehr gerne fotografiere, dachte ich, bereits ein geschultes Auge zu haben. Irrtum! Was sich hier in meiner Wahrnehmung geändert hat, ist der Blick fürs Detail. Früher habe ich einen Baum gesehen, mir gedacht, was für ein schöner Baum und bin weitergegangen. Jetzt bleibe ich stehen und sehe mir den Baum genauer an. Die schön geschwungenen Wurzeln, die Struktur der Rinde, die Form der Blätter, eine einzelne Blüte und, wenn ich nahe genug rankomme, sogar die einzelnen Staubgefäße der Blüte. Und so nach und nach komme ich darauf, welch eine wunderschöne, unterschiedliche Vielfalt die Natur uns doch zum Anschauen bietet! 

Fühlen: Fühlen sie doch einmal bewusst das, was Sie im Alltag umgibt! Fühlen Sie die wunderbar glatte Oberfläche einer frisch geputzten Fliese, fühlen sie bewusst die herrlich geschwungene Form Ihrer Müslischale, fühlen Sie bewusst die seidige Weichheit Ihres frisch gewaschenen Haares, fühlen Sie bewusst den herrlichen Tragekomfort Ihrer Wäsche! Und alles, was sich nicht „mmmhhhh“ anfühlt, das mustern Sie gleich aus! So bekommen Sie mit der Zeit mehr Platz in Ihren vier Wänden und sind obendrein nur noch von Dingen umgeben, die Ihnen gut tun!

Das alles habe ich in den letzten Wochen bewusst wahrgenommen und umgesetzt und ich kann Ihnen versichern – die Lebensqualität erhöht sich und ich habe wesentlich mehr Wohlfühlmomente in meinem Alltag als je zuvor. So und jetzt gehe ich hinaus und schicke „meinem“ Falken ein dickes Dankeschön für seinen Tipp.

Ihnen wünsche ich viel Entdeckerfreude und tolle, neue „sinn-liche“ Erfahrungen!

 

 

 

 

 

27.04.2011

Wenn der Osterhase aus dem Grase winkt,

und die erste Holzkohle im Griller versinkt,

wenn die ersten Wadln sonnenbrennen

und am Sonntag alle auf die Berge rennen,

wenn der erste Flieder wieder unsere Nasenlöcher füllt,

der erste kräftige Regen den Winterdreck wegspült,

wenn die ersten Motorräder wieder über Straßen flitzen,

und die jungen Leute nächtens auf der Parkbank sitzen,

wenn sogar der alte Grantler einmal lacht,

dann kommt der Frühling durch mit aller Pracht.

(Franziska Werner)

18.02.2011

       wann haben Sie zuletzt einfach so………………bewusst die Sonnenstrahlen auf

 Ihrer Haut genossen?

24.10.2010

Waun da herbst kummt

Waun da herbst kummt, dann wern de gsicher wieder long

waun da herbst kummt, wirds uns im herzen wieder bong

waun da herbst kummt, dann is uns öfert mal zum rean

waun da herbst kummt, dann denk ma öfter mal ans stearbn.

Na sicher, wann da herbst kummt, dann wirds költer,

na sicher, wann da herbst kummt, wern ma ölter

na sicher, wann da herbst kummt, ist des leben oft net fein,

oba bitte, muass des wirlkich ois so sein?

Weil, wann der hebst kummt, kummt a des scheene bunte laub

weil, wann der herbst kummt, stell ma uns für unwichtiges afoch taub,

weil, wann der herbst kummt, host mehr zeit für gmüatlichkeit,

weil, wann da herbst kummt, liegts nur an dir, dast host dei freid!

So wia da herbst vergeht, vergeht a lebn,

du kannst di frogn, wem wüll i no irgendwos vergebn,

du kannst die frogn, was kann in meinem herbst no geh?

Weu, san ma ehrlich, a da herbst is scheen!

(Franziska Werner)

13.08.2010

Entscheidungen

Soll ich............soll ich nicht...................oder vielleicht doch...........oder besser doch nicht......................oder eventuell könnte ich ja................aber vielleicht................oder wenn ich........................oder lieber nicht................eventuell könnte ich doch....................

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wie definiert Wikipedia Entscheidung?

Eine Entscheidung ist eine Wahl zwischen Alternativen oder zwischen mehreren unterschiedlichen Varianten anhand bestimmter Präferenzen von einem oder mehreren Entscheidungsträgern. Sie kann spontan bzw. emotional, zufällig oder rational erfolgen. Eine rational begründete Entscheidung richtet sich nach bereits vorgängig abgesteckten Zielen oder vorhandenen Wertmaßstäben. Die Eigenschaft, ohne Verzug zu entscheiden und dabei zu bleiben, wird als Entschiedenheit bezeichnet. Die Statistik und Ökonomie befasst sich in der Entscheidungstheorie mit der Frage nach der optimalen Entscheidung. Das Wort soll von ent-scheiden stammen, also z. B. das Schwert aus dessen Scheide ziehen, da man sich dann eben zwischen kämpfen bzw. nicht kämpfen entschieden hat.

Wenn Sie eine Entscheidung zu treffen haben, dann überlegen Sie, wägen Sie "Für" und "Wider" ab, hören sie auf Ihr Bauchgefühl und dann................entscheiden Sie! Je länger Sie eine Entscheidung hinausschieben, umso mehr Energie kostet Sie das. Energie, die Sie anders besser nutzen können. Gebundene Energie, die nicht frei fließen kann, die Stau verursacht.

Und sollten Sie einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben (wobei sich die Frage stellt, ob wir aus unserer "falschen" Entscheidung nicht etwas zu lernen haben), dann haben Sie jederzeit die Möglichkeit, eine neue Entscheidung zu treffen. Und wenn Sie das tun, dann stehen Sie hinter Ihrer Entscheidung und setzten sie die nächsten Schritte. Sie werden sehen, das bringt Energie, das bringt Schwung in die Sache und es geht wieder einen Schritt weiter.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

 

05.06.2010

Wann haben Sie zuletzt einfach so.........eine schöne Blume bewußt betrachtet?

18.04.2010

Emanuel Geibel

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr

mit trotzigen Gebärden

und streut er Eis und Schnee umher,

es muss d o c h Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht

sich vor den Blick der Sonne.

Sie wecket doch mit ihrem Licht

einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht

mir soll darob nicht bangen.

Auf leisen Sohlen über Nacht

kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,

weiß nicht, wie ihr geschehen

und lacht in den sonnigen Himmel hinauf

und möchte vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar

und schmückt sich mit Rosen und Ähren

und lässt die Brünnlein rieseln klar

als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,

o Herz, gib dich zufrieden

es ist ein großer Maientag

der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut

als sei die Höll' auf Erden.

Nur unverzagt auf Gott vertraut!

Es muss d o c h Frühling werden.

17.02.2010

Licht und Schatten

Licht und Schatten, hell und dunkel, groß und klein, jung und alt, dick und dünn, lustig und traurig, Berg und Tal, laut und leise, Glück und Unglück..........

Es gibt immer zwei Seiten, das Eine bedingt das Andere, gäbe es kein Licht, so könnte es auch keinen Schatten geben. Wir alle haben zwei Seiten in uns. Beide sind da. Aber nicht immer leben wir beide Seiten. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es uns leichter fällt, unsere lustige Seite zu zeigen, als unsere traurige? Was hält Sie davon ab, auch mal Ihre grantige Seite zu zeigen? Oder was hält Sie davon ab, auch mal Ihre liebenswürdige Seite zu zeigen?

Ich wünsche Ihnen interessante Erkenntnisse, wenn Sie sich mit diesen Fragen beschäftigen

21.10.2009

Freuen Sie sich, jetzt die Früchte Ihrer Arbeit ernten zu können. Und nach der Ernte gönnen sie sich die Zeit, um sich erholen zu können. So wie die Natur es uns mit den Jahreszeiten vormacht.

Ich wünsche Ihnen viel Genuß dabei!

21.09.2009

Wann haben Sie zuletzt "einfach so" den Himmel beobachtet?